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826
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Erste urkundliche Erwähnung des Ortes in einer Schenkungsurkunde des Klosters Corvey als BURIA
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1330
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Beginn der Gottsbürener Wallfahrt - Es ist möglich, dass bereits zu diesem Zeitpunkt eine Schützengilde zum Schutz des Ortes bestand
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1594
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In einem von Landgraf Moritz unterzeichneten Schriftstück im Hessischen Staatsarchiv in Marburg wird über die schlechten Schiessergebnisse
der Gottsbürener Schützen berichtet. Dies ist der bislang älteste Nachweis über das Schützenwesen in Gottsbüren.
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1618
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Landgraf Moritz von Hessen (der Gelehrte) gründet wegen drohenden Kriegsgefahr die Schützengesellschaft Gottsbüren
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1679 - 1699
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Der landgräfliche Rentmeister zu Sababurg, Valentin Motz, ist 1.Schützenmeister in Gottsbüren
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1679 / 1680
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Den Gottsbürener Schützen werden auf Anordnung des Landgrafen Carl von Hessen-Kassel wegen Wilderns mehrfach die Waffen weggenommen
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1791
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Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel genehmigt erneut den Gottsbürener Schüttenhoff, da dieses Fest “uralt und dem Andencken alter Zeiten
und deutscher Treue für das Vaterland gewidmet “ sei
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1813
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Zum Ende der napoleonischen Kriege stiftet Kurfürst Wilhelm I. von Hessen- Kassel der Gemeinde Gottsbüren wegen der erwiesenen Treue eine
seidene Schützenfahne
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1834
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Ein ausgewanderter Gottsbürener stiftet den Schützen zur Erinnerung eine große Tabakpfeife
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1848
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Bei den Gottsbürener Schützen kommt es zu heftigen Diskussionen über ihr Verhältnis zur Obrigkeit. Bei den Unruhen wird im Ort die
kurfürstliche Oberförsterei beschädigt
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1860
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Ein Lehrer namens Wagner wird von der Schulaufsicht ermahnt, da er “auf dem Schützenfeste mehr getrunken hat, als ihm gebührte und in Folge
dessen sein Betragen der Art gewesen ist, daß er allgemein Anstoß erregte.”
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1897
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Der erste Teil der noch heute erhaltenen Schützenhalle wird gebaut
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1905
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In der Protokollbüchern anderer Vereine ist die Existenz eines Schützenvereins nachweisbar
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1934
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Es existiert eine Schützenabteilung des 1875 gegründeten Kriegervereins (Kyffhäuser)
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1939
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Die Schützenfahne aus dem Jahr 1813 wird von den Nationalsozialisten als Freiheitsfahne neu “geweiht”
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1942
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Der Schützenplatz mit der Halle wird von einer “Interessenten - Gemeinschaft” an die Gemeinde Gottsbüren verkauft
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1945
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Sämtliche Hinweise auf das Schützenwesen in Gottsbüren werden beim Einmarsch der amerikanischen Truppen venichtet oder als Kriegsbeute
beschlagnahmt
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1952
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Gründung des Schützenvereins “Reinhardswald” Gottsbüren
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1969
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Einstellung der Vereinsarbeit und Auflösung
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1971
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Gründung der Sparte “Schießsport” des TSV Hassia 1904 Gottsbüren - Als neuer 1. Schützenmeister wird Peter Heib gewählt
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1986
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Beginn der Forschungsarbeiten zur Gottsbürener Schützengeschichte
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1993
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375-Jahr-Feier mit Kreisschützenfest - Die Sparte “Schießsport” führt jetzt die Bezeichnung “Schützengesellschaft Gottsbüren von
1618 - Sparte Schießsport des TSV Hassia 1904 Gottsbüren e.V.”
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1995
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Fertigstellung einer modernen Schießsport-Anlage für Luftdruckwaffen und Faustfeuerwaffen bis Kaliber .38. Die Wettkämpfe können im
Aufenthaltsraum über Monitor verfolgt werden.
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1995
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Teilnahme am 12. Bundestreffen der ältesten deutschen Schützengesellschaften im Deutschen Schützenbund, das vom 30. Juni bis 2.Juli in
Goslar durchgeführt wurde
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1997
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Beim 13. Bundestreffen in Datteln erringt Edgar Menke die von der Schützen- gesellschaft Goslar gestiftete Bundes-Ehrenkette
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2001
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Peter Heib ist seit 30 Jahren Spartenleiter und 1.Schützenmeister - Frank Seitz gewinnt bei der Hess.Landesmeisterschaft die
Silbermedaille in der Disziplin Luftgewehr und bei der Deutschen Meisterschaft zwei Bronzemedaillen. Dies ist der bisher größte Sporterfolg unseres Vereins.
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2002
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Frank Seitz gewinnt bei der Hessischen Landesmeisterschaft die Goldmedaille in der Disziplin Luftgewehr
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Teilnahme am 15. Bundestreffen der ältesten deutschen Schützengesellschaften im Deutschen Schützenbund in Duderstadt
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2004
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100-Jahr-Feier des TSV Hassia Gottsbüren 1904 e.V. mit Kreisschützenfest. Bei der Hessenmeisterschaft gewinnt Frank Seitz die
Bronzemedaille. Edgar Menke wird zum Kreisschützenmeister des Schützenkreises Hofgeismar gewählt.
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2005
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Teilnahme am 16. Bundestreffen der ältesten deutschen Schützengesellschaften im Deutschen Schützenbund in Uelzen - 3 Stunden Festzug bei
Starkregen !
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2010
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Das Kreisschützenfest wird in Gottsbüren gefeiert.
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2011
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Nach 40 Jahren als 1. Schützenmeister übergibt Peter Heib sein Amt an Friedbert Schäfer, dem die Versammlung einstimmig das Vertrauen
ausspricht. Peter Heib wird zum Ehrenschützenmeister ernannt und erhält das erstmalig vergebene Protektor- Abzeichen des Deutschen Schützenbundes.
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Die vorstehenden Daten sind durch vorhandene Quellen gesichert
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