TRADITION
UND SPORT
SCHÜTZENGESELLSCHAFT GOTTSBÜREN VON  1618
Sparte Schiesssport des TSV Hassia 1904 Gottsbüren eV
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1618

Als Schützengesellschaft des alten Wallfahrtsortes Gottsbüren bekennen wir uns zum christlichen Glauben. Seine Grundprinzipien prägen unser Handeln.

Bei uns gibt es keine Unterschiede des Standes oder des gesellschaftlichen Ranges. Bei uns sind alle gleich, egal ob Arbeiter, Angestellter oder Akademiker.

Die Anrede “Du” ist Zeichen unserer Zusammen- gehörigkeit. Frauen und Männer, Mädchen und Jungen stehen gleichberechtigt Seite an Seite und streiten in gemischten Teams um sportliche Ehren.

 

Komm und mach mit...

Gottsbüren ist ein Teil der Stadt Trendelburg im Landkreis Kassel. Der Ort liegt im legendären Reinhardswald, dem hessischen Bereich des Weserberglandes. Obwohl zu Hessen gehörend, wird von den alten Leuten noch ein eigenständiges Plattdeutsch gesprochen. Urkundlich erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt, erlebte der Ort seine Blüte während der Wallfahrt im 14. Jahrhundert, als Pilger aus vielen Ländern Europas nach Gottsbüren strömten, um das “Wunder vom Reinhardswald” zu erleben. Das bekannte Dornröschen-Schloss Sababurg, das zum Schutz der Pilger erbaut wurde, ist nur vier Kilometer entfernt. In der Nähe findet man auch den Urwald Sababurg, ein Naturschutzgebiet, das auf Betreiben des Malers Theodor Rocholl von der preussischen Regierung eingerichtet wurde. Die alte Residenzstadt Kassel ist 25 Kilometer entfernt. Vermutungen, dass Segestes, der Schwiegervater des Cheruskerfürsten Arminius, auf der nur wenige Kilometer entfernten Sieburg oberhalb von Bad Karlshafen seinen Stammsitz gehabt habe, konnten jedoch bisher nicht wissenschaftlich belegt werden.